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New Orleans

New Orleans ist Amerikas eigenwilligste Stadt — ein von Franzosen gegründeter Hafen am Mississippi und Geburtsort des Jazz, wo kreolische Küche, historische Straßenbahnen und Jahrhunderte geschichteter Kultur das Erkunden im Gehtempo belohnen.

Orte in New Orleans

New Orleans fühlt sich an wie kein anderer Ort in den Vereinigten Staaten — und die Stadt weiß das. 1718 von den Franzosen an einer sichelförmigen Biegung des Mississippi gegründet, an Spanien übergeben und 1803 mit dem Louisiana Purchase an die junge Republik verkauft, schichtete die Stadt französische, spanische, afrikanische und karibische Kulturen zu etwas ganz Eigenem: kreolische Küche, Jazz, der aus offenen Türen weht, und Straßen, die langsames, neugieriges Umherstreifen belohnen. Das macht die Crescent City wie geschaffen für selbstgeführte Audiotouren — Kopfhörer auf, das eigene Tempo wählen und jeden Balkon, jedes Grabmal und jede Eckbar erzählen lassen, wie es hierher kam.

Das Vieux Carré und darüber hinaus

Beginnen Sie im French Quarter, dem ursprünglichen kolonialen Straßenraster, das die Einheimischen Vieux Carré nennen, wo schmiedeeiserne Galerien über Fassaden aus spanischer Zeit hängen, wiederaufgebaut nach den großen Bränden des 18. Jahrhunderts. In seinem Herzen öffnet sich der Jackson Square zu den drei Türmen der St. Louis Cathedral — ein Audioguide entfaltet hier drei Jahrhunderte Kolonie, Imperium und Staatlichkeit in einem einzigen Panorama. Die Bourbon Street liefert Neon und Lärm, doch ein paar Blocks flussabwärts liegt die Frenchmen Street, wo die Stadt tatsächlich Livemusik hören geht. Dazwischen stöbern Sie durch die Stände des historischen French Market und tun, was irgendwann alle tun: unter Puderzucker begrabene Beignets bestellen, dazu einen Café au Lait.

Musik, Villen und Erinnerung

Der Jazz wurde in diesen Vierteln geboren, und in der Preservation Hall, einem bewusst unverstärkten Saal, der sich seit 1961 der Tradition verschrieben hat, wird er noch auf die alte Art gespielt. Für einen anderen Rhythmus fahren Sie mit der St. Charles Streetcar unter den Eichen in den Garden District, wo Villen aus der Zeit vor dem Bürgerkrieg stille, schattige Blocks säumen — jede mit einer Geschichte, die ein Audioguide erzählt, während Sie an den Zäunen entlangschlendern. Die berühmten oberirdischen Grabmäler des St. Louis Cemetery No. 1 zeigen, wie eine Stadt unter dem Meeresspiegel ihre Toten bestattet, während das National WWII Museum — eines der renommiertesten Museen Amerikas — den Warehouse District verankert.

Warum hinfahren

Kommen Sie zum Mardi Gras, wenn Sie Menschenmengen mögen — doch New Orleans ist das ganze Jahr über großzügig: Gumbo und Po'boys, Blaskapellen an Straßenecken, Geistergeschichten und Flussnebel. Es ist eine Stadt, gebaut fürs Gehen mit einem Erzähler im Ohr — jeder Block hat eine Vergangenheit, und die meisten sprechen gern darüber.

New Orleans Audioguide & selbstgeführte Touren