Maruyama-Urwald
Alter Bergwald, durchzogen von einem Serpentinenpfad mit achtundachtzig kleinen Kannon-Statuen.
Dieser Guide zum Urwald von Maruyama erzählt, wie Siedler Manpei Ueda und sein Bruder Zenshichi, Zuwanderer aus Shikoku, 1914 einen Pfad auf diesen bescheidenen Hügel über Sapporo anlegten, damit ihre neuen Nachbarn eine Miniaturversion einer heiligen Achtundachtzig-Tempel-Pilgerfahrt aus ihrer Heimat gehen konnten. Sie erfahren, wie Paare kleiner steinerner Kannon-Statuen den kurvenreichen Pfad säumten und wie eine für praktische Frömmigkeit angelegte Route bei der ganzen Stadt Anklang fand, nicht nur bei den Gläubigen. Er verfolgt auch eine Ironie: Genau dieses Stück altehrwürdiger Eichen-, Katsura- und Magnolienwald wurde nur wenige Jahre, nachdem Äxte es erstmals öffneten, als unberührter Wald geschützt.
Audioguides werden von KI geschrieben und gesprochen.