
Argegno
Grenzdorf am See, von dem Schmuggler einst nachts Konterbande über Bergpfade in die Schweiz trugen.
Lage
Über diesen Audioguide
Dieser Audioguide zu Argegno am Comer See beginnt hinter geschlossenen Fensterläden einer steinernen Kaserne, in der Grenzsoldaten einst schliefen, ohne zu wissen, dass die halbe Ortschaft vor ihrer Tür mit Waffen handelte. Er verfolgt fast zwei Jahrhunderte nächtlichen Verkehrs auf den Bergpfaden über dem Ort, von den spalloni, die nach Napoleons Monopol auf Salz und Tabak Kaffee, Zigaretten und Zucker über die Schweizer Grenze schleppten, über die Zollwächter und die faschistische Miliz, die später dieselbe Kaserne belegten, bis zur Partisanenbrigade Emanuele Artom, die sich nach dem italienischen Waffenstillstand von neunzehnhundertdreiundvierzig in diesen Bergen bildete. Ihre hölzernen Tragrahmen, bricolle genannt, trugen jeweils fünfunddreißig bis vierzig Kilogramm über Pfade, die Wachen nachts patrouillierten.
Dieser Audioguide wurde mithilfe von KI erstellt.
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