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Edinburgh

Schottlands dramatische Hauptstadt, wo die mittelalterliche Old Town und die georgianische New Town — gemeinsam UNESCO-Welterbe — unter einer Burg auf einem Vulkanfelsen zusammentreffen.

Orte in Edinburgh

Zwei Städte in einer

Edinburgh ist Schottlands Hauptstadt und eine der theatralischsten Stadtlandschaften Europas — eine Festung auf einem Vulkanfelsen, ein mittelalterlicher Höhenzug dunkler Mietshäuser und ein georgianisches Straßenraster aus honigfarbenem Stein, alles um den grünen Rücken eines erloschenen Vulkans gefaltet. 1995 nahm die UNESCO Old Town und New Town gemeinsam als Welterbe auf, und der Kontrast zwischen ihnen ist die ganze Geschichte: enge Gassen und Durchgänge, die auf der einen Seite vom Hügelkamm herabstürzen, aufklärerische Ordnung und klassizistische Fassaden auf der anderen. Wenige Städte belohnen langsames, neugieriges Erkunden so wie diese — und selbstgeführte Audiotouren sind der natürliche Weg dazu: Gehen Sie in Ihrem eigenen Tempo, während die Geschichten hinter jedem Stein in Ihren Ohren spielen.

Die Old Town: eine Meile Geschichte

Beginnen Sie, wo die Stadt begann. Edinburgh Castle beherrscht die Silhouette vom Castle Rock aus, und die Royal Mile führt von seiner Esplanade bergab zum Palace of Holyroodhouse, der offiziellen schottischen Residenz der Monarchie. Unterwegs erheben sich der Kronenturm der St Giles' Cathedral, die geschwungenen, farbenfrohen Ladenfronten der Victoria Street und die moosbewachsenen Grabsteine des Greyfriars Kirkyard. Dutzende schmaler Gassen zweigen von der Mile ab, jede birgt Jahrhunderte häuslichen, städtischen und mitunter schaurigen Lebens — genau die vielschichtige Geschichte, die ein Audioguide lebendig macht, während Sie mittendrin stehen.

Aufklärerische Ordnung in der New Town

Überqueren Sie die Princes Street Gardens, und die Stimmung wechselt völlig. Die 1767 begonnene New Town ist eines der schönsten geplanten georgianischen Stadtbilder Europas: gerade Straßen, harmonische Proportionen und elegante Plätze, gebaut als Ausdruck von Vernunft und Fortschritt. Die gotische Rakete des Scott Monument ehrt den großen Romancier der Stadt, während die Denkmäler des Calton Hill Edinburgh den Beinamen „Athen des Nordens“ einbrachten.

Warum sich der Besuch lohnt

Edinburgh ist UNESCO-Literaturstadt, Heimat des kostenlos zugänglichen National Museum of Scotland und berühmt für Festivals, die die Stadt jeden August mit Bühnenkunst füllen. Wenn die Menschenmengen sich lichten, steigen Sie im Holyrood Park auf Arthur's Seat — den Gipfel des alten Vulkans — für ein Panorama über beide Stadtteile, den Firth of Forth und die Hügel dahinter. Dann wählen Sie ein Wahrzeichen, drücken Play und lassen die Stadt ihre Geschichte erzählen.

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