Die Hauptstadt der Türkischen Riviera
Um 150 v. Chr. von König Attalos II. von Pergamon gegründet, war Antalya römischer Hafen (Attaleia), byzantinische Festung, seldschukische Hauptstadt und osmanische Handelsstadt — und jede Epoche hat ihre Steine hinterlassen. Heute ist die fünftgrößte Stadt der Türkei das pulsierende Herz der Mittelmeerküste, wo das Taurusgebirge zu türkisfarbenem Wasser abfällt und zweitausend Jahre Geschichte nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt liegen. Ideales Terrain, um auf eigene Faust zu entdecken: Wahrzeichen auswählen, auf Play drücken — und der Audioguide erzählt die Geschichte, während Sie vor dem Original stehen.
Kaleiçi: ein Labyrinth über dem Meer
Antalyas Altstadt Kaleiçi („innerhalb der Burg“) thront auf steilen Klippen über einem halbmondförmigen römischen Hafen, in dem noch immer Fischerboote und Ausflugsgulets verkehren. Man betritt sie — wie Kaiser Hadrian im Jahr 130 — durch das dreibogige Hadrianstor aus weißem Marmor und verirrt sich dann, wie jeder, in engen Kopfsteinpflastergassen mit rotbedachten osmanischen Häusern, versteckten Innenhöfen und seldschukischen Minaretten. Unten am Wasser wacht der Hıdırlık-Turm aus dem 2. Jahrhundert über die Marina, und der benachbarte Karaalioğlu-Park bietet von den Klippen Sonnenuntergangsblicke über die Bucht auf die Berge. Jede Station hat ihre eigene Audiogeschichte, sodass sich die römischen, byzantinischen, seldschukischen und osmanischen Schichten des Viertels beim Bummeln entwirren.
Antike Städte und wildes Wasser
Was Antalya von jeder anderen Urlaubsküste unterscheidet, ist das, was sie umgibt. In Tagesausflugsnähe liegen einige der schönsten antiken Ruinen des Mittelmeers: das erstaunlich intakte römische Theater von Aspendos, die Kolonnaden am Meer von Phaselis, die Hafenstadt Side mit ihrem Apollontempel und die waldüberwucherten Ruinen von Olympos. Näher an der Stadt stürzen die Düden-Wasserfälle direkt von der Klippe ins Meer, weitere Kaskaden gibt es bei Kurşunlu und Manavgat — der Kontrapunkt der Natur zu all dem Marmor, und jeder davon wird in den Guides erzählt.
Warum sich der Besuch lohnt
- Geschichte ohne Museumsabsperrungen — durch römische Tore, seldschukische Moscheen und osmanische Gassen gehen, in denen noch heute gelebt wird
- Ruinen und Strände in einer Reise — morgens antike Theater, nachmittags der Strand von Konyaaltı oder Lara
- 300 Sonnentage — ein mildes Mittelmeerklima, das die Stadt das ganze Jahr über offen hält
- Im eigenen Tempo — kompakte Altstadt, einfache Tagesausflüge und an jeder großen Sehenswürdigkeit ein Audioguide
Stehen Sie in der Dämmerung unter dem Hadrianstor, wenn der Marmor glüht und die Mauersegler über Ihnen kreisen — dann betreten Sie die Stadt genau so, wie es Reisende seit neunzehn Jahrhunderten tun.