Abessinien-Platz
Kleiner Platz, verwandelt in einen sonntäglichen Antiquitätenbasar, dessen Kopfsteinpflaster seit neunzehnhundertzwölf mit Möbeln, Schallplatten und Kuriositäten überfüllt ist.
Dieser Guide zum Abessinienplatz in Athen geht einem Namensrätsel nach, das niemand unter den Sonntagshändlern lösen kann. Er beleuchtet das frühere Leben des Platzes als Manganaria, seine Umgestaltung um 1860 und die beiden konkurrierenden Erklärungen für den Namen Abessinien: Die eine verweist auf äthiopische Bewohner benachbarter Straßen, die andere auf Äthiopiens jungen Regenten und seine Hilfe für griechische Flüchtlinge, die 1922 aus Kleinasien ankamen. Sie erfahren auch von einer Familie jüdischer Antiquitätenhändler aus Smyrna, die demselben Basar einen zweiten Namen gab, Yusurum, der neben dem ersten haften blieb.
Audioguides werden von KI geschrieben und gesprochen.