
Bahnhofstrasse
Zugeschütteter mittelalterlicher Stadtgraben, heute Fussgängerboulevard mit Banken, Boutiquen und Luxusgeschäften.
Lage
Über diesen Audioguide
Dieser Guide zur Bahnhofstrasse in Zürich beginnt mit einer seltsamen Tatsache: Kein einziger Banker wurde je verurteilt, weil er gegen das berühmteste Schweizer Bankgeheimnisgesetz verstoßen hätte. Er verfolgt die Straße von 1864, als ein Graben namens Froschengraben zugeschüttet und gepflastert wurde, bis 1934, als ein neues Gesetz es zum Verbrechen machte, den Namen eines Kunden preiszugeben. Bis in die 1960er-Jahre hielt eine Handvoll Banken an dieser Straße und am Paradeplatz fast die Hälfte aller Einlagen bei Schweizer Banken, ein Großteil davon von Ausländern, die nie einen Fuß hierher setzten. 1964 beschuldigte ein wütender britischer Minister namenlose Schweizer Financiers, unterirdisch Schätze zu horten, und der Spitzname blieb der Straße seitdem erhalten.
Dieser Audioguide wurde mithilfe von KI erstellt.
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